Dulcimer

Wie viele andere Musikinstrumente auch, gelangte der Dulcimer im Mittelalter aus dem arabischen Kulturraum ins Abendland. 

Er fand zunächst im Bereich der sozialen Oberschicht Verwendung. So ist z. B. überliefert, dass er in Klöstern zur Begleitung von Psalmengesängen benutzt wurde.



Das änderte sich schnell, als im Laufe der Zeit technisch anspruchsvollere und vielseitigere Instrumente aus dem Orient importiert wurden, wie etwa die Laute. 

 

Der Dulcimer teilte das Schicksal einer ganzen Reihe ähnlich einfacher Musikinstrumente (z. B. Drehleier, Dudelsack) und sank in seiner sozialen Bedeutung auf die Stufe eines Bauern -, Bettler- und Vaganteninstruments.


Michael Prätorius (1571 -1621) zeigt in seinem musikwissenschaftlichen Werk "Syntagma musicum" die Abbildung eines Scheitholtes (deutsche Variante des Dulcimers), das er bei seiner Kategorisierung der Musikinstrumente zu den "Lumpeninstrumenta" zählt.


Unser wunderschöner Dulcimer stammt aus der Werkstatt von Helmut Seibert, wo er einige Zeit an der Werkstattdecke hängend auf uns gewartet hat...

 

Wir spielen unseren Dulcimer in erster Line im kleinen Kreise zur Gesangsbegleitung oder zusammen mit der Laute im Duett...

zurück  zu Instrumente

zurück zur Startseite