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Harfen
(02.08.2005)

Die Harfe ist wohl
eines der ältesten Instrumente überhaupt.. Dabei ist jedoch zu beachten,
dass der Unterschied einer prähistorischen Bogenharfe und einer modernen
Doppelpedalharfe - trotz der Bezeichnung Harfe - ungefähr so groß ist,
wie zwischen einem Luxusliner und einem Einbaum....
Über die Entwicklung der Harfe könnte man viel schreiben - zu viel für
eine private Homepage.
Interessant ist nur die Idee:
Aus einem (Pfeil-) Bogen - also Harfe mit einer Saite - entstanden
summerische Harfen mit immerhin schon 3 Saiten, um dann einen riesigen
Schritt im alten Ägypten mit schon über 20 Saiten zu machen.
Im Mittelalter waren die Harfen in Irland am meisten verbreitet und
genossen hier auch das höchste Ansehen: Ein Edelmann musste unbedingt
diese 3 Sachen besitzen:
Einen Mantel, ein Schachbrett und eine Harfe.
Ein edles Haus wäre keins, wenn es dort nicht eine tugendhafte Frau, ein
Kissen auf dem Stuhl und eine wohlgestimmte Harfe gäbe...
Ende des 16.
Jahrhunderts versuchte man den Mangel an chromatischen Tönen auf
verschiedenen Wegen Abhilfe zu schaffen.
Die beste Lösung waren "Halbtonklappen", welche auf den
heutigen Nachbauten noch zu finden sind (siehe Bild unten ).
1729 wurde die erste Pedalharfe von Simon Hochprugger aus Donauwörth in
einem Konzert in Wien der staunenden Musikwelt präsentiert...
Volksharfe
37 Seiten mit Pedalen
Eine Fischerharfe (Musikhaus
Fackler). Die beiden Enden der Harfe wurden von Herrn Karl Speth, Buxheim
beschnitzt und in Gold gefasst.
KELTISCHE HARFE
34 Seiten mit je einer
Halbtonklappe
Unsere keltische Harfe ist ein Meisterstück aus
der Werkstatt von Anne - Marie - Bekkaye
Die ausgewählten Holzarten (Kirschbaum, Zederndecke) verleihen ihr ein sehr
weiches und harmonisches
Klangbild. die Gestaltung (kühn aufstrebend, Edelsteinintarsien und
Ausbildung der Lilien in den Schallöchern, an der Stütze und am Knöpfchenstegende) wurde unseren Wünschen entsprechend perfekt
umgesetzt.
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