Knickhalslaute

Die Laute ist normalerweise mit Darm- und siberumsponnenen Nailonsaiten bespannt. (Deskant: Darmsaiten, doppelt, Bass: Nailon, doppelt, oktaviert).

Durch ihre große Form ist sie im Klang wesentlich lauter als die Wandervogellaute, jedoch leiser als eine moderne Gitarre.

Das Instrument soll ca. 270 n.Chr. von einem persischen Philosophen Namens Manes oder Manichäus erfunden worden sein.

In Wirklichkeit existieren Lauten aber schon wesentlich länger:
es existieren Bilddokumente von Lauten der Babylonier und Assyrer aus dem 3. Jahrtausend vor Christus !!!

Nach Europa kamen sie etwa im 10. Jahrhundert n.Chr. aus Arabien.
Im maurischen Spanien jener Zeit brachte man das Lautenspiel zur Blüte. Von hier aus verbreitetet es sich in den nächsten 700 Jahren über ganz Europa und
galt bis ins 16. Jahrhundert als "regina omnium instrumentorum musicorum" - die Königin aller Musikinstrumente.
 
Ihre höchste Blüte (im mitteleuropäischen Raum) erlebte sie jedoch erst im 16. bis 18. Jahrhundert. Sie wurde sowohl solistisch, als auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten verwendet.

Gewöhnlich wurde die Laute gezupft. 
Es gab jedoch auch Lauten, die man mit einem Bogen gestrichen hat.

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